Wie berichtet arbeitet unser Mediateam derzeit an einem “Appetitanreger” für das Donau-Rallye-Revival 2026. Auf unseren Aufruf hin bekamen wir wirklich tolles Material von vielen Rallyefan’s zugesandt. Auch die fast schon zum Tour-Inventar gehörenden Dauerstarter Franzi und Markus Strupf schicken uns bewegte Bilder vom “Frühlingserwachen” ihres Rallye-Audi-80. Sehr spontan schnitt daraus unser Kameramann Benjamin Bredendiek einen kurzen Trailer und das Mediateam Stefan Kittl und Antonia Umlauf peppten das Ganze noch schnell mit etwas Musik auf. Das Ergebnis dieser schnellen digitalen Zusammenarbeit könnt ihr auch unter https://youtu.be/njm9nTlqY5s?si=f-I5UwsaOYv9BPUc ansehen und uns hier gerne eure Meinung mitteilen.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der „ADAC-Donau-Rallye“ laufen derzeit die Vorbereitungen für ein besonderes Highlight: ein Rallye-Revival, das die glorreichen Zeiten des Motorsports wieder aufleben lassen soll. Als moderner „Appetitanreger“ entsteht dazu ein kurzer Videoclip, der die Faszination vergangener Rallye-Ära einfängt. Erstes Material lieferte der langjährige Teilnehmer Michael Schiegl, der aus seinem Archiv beeindruckende Aufnahmen – insbesondere aus dem Hause Audi – beisteuerte. Doch auch andere Hersteller prägten die spektakuläre Rallyeszene der 1980er Jahre. Um diese Vielfalt einzufangen, wurde kurzfristig ein Drehtermin mit Thomas Schönacher vereinbart.
Bei der Retro-Classic in Stuttgart hat unser „Tour-Profi“ Dave Reisinger mal das Steuer mit der Kamera vertauscht und sich dabei gar nicht so schlecht geschlagen. In unser Galerie sind einige seiner Bilder für euch zu „bestaunen“ abgelegt. Auch wenn der Sonntagnachmittag in den Stuttgarter-Messehallen interessant war freut sich Dave – wie manch anderer „Motorclubler“ – schon auf unseren baldigen Saisonstart. Bei der Brotzeit-Tour am 03.05.2026 wird er auch wieder – wie gewohnt – auf „Pokaljagd“ gehen.
Anfang der 70er-Jahre stand der Begriff „Rallye“ nicht nur für die heute bekannten Bestzeitenveranstaltungen, sondern für eine Vielzahl von ähnlichen Motorsportaktivitäten. Diese wurden von zahlreichen verschiedenen Clubs veranstaltet und so verschieden waren daher auch die „Rallyes“. Auf internationaler Ebene setzte sich langsam aber sicher die Jagd nach Bestzeiten mit getunten Spezialautos auf abgesperrten Passagen durch. Aber es gab auch noch die sogenannten Orientierungsfahrten, bei denen die Beifahrer deutlich mehr gefordert waren als die Fahrzeuge und deren Fahrer. Eine Kombination aus diesen beiden Veranstaltungstypen waren die „Zuverlässigkeitsfahrten“, die von den Teilnehmern oft kurz als „Zuvi“ bezeichnet wurden und dem ursprünglichen Charakter der alten Rallyes noch am meisten entsprachen. Der Ulmer Motorsportclub veranstaltete unter dem Begriff „Europa-Rallye“ 1973 eine solche Zuvi. Diese Langstreckenfahrt ging auf öffentlichen Straßen über gut 2400 km und musste in 48 Stunden – also „Non-Stop“ – absolviert werden. Was heute vielleicht relativ einfach klingt, war vor gut 50 Jahren schon eine extreme Herausforderung. Die Strecke führte von Ulm aus über Österreich, Ungarn, Jugoslawien, Italien und die Schweiz wieder zurück nach Ulm. Es wurde „analog“ – also nach Karten – gefahren. Hilfsmittel wie Handy und Navi gab es nämlich noch gar nicht. Es waren sechs Grenzen mit den damals üblichen, zeitlich schwer kalkulierbaren Verzögerungen durch die Passkontrollen, zu überqueren. Ungarn und Jugoslawien lagen zudem noch hinter dem Eisernen Vorhang und gehörten zum eigentlich „streng kommunistischen“ Ostblock. Zum Glück waren diese beiden Länder schon damals tourismusorientiert und daher nicht ganz so hart im Ausleben ihrer politischen Grundeinstellung. Trotzdem war Benzin dort meist rar und oft von nicht besonders guter Qualität. Der Herausforderungen „Europa-Rallye“ stellten sich seinerzeit auch einige Teams unseres Nachbarvereins MC Kesseltal. Um das Problem „Spritqualität“ etwas zu mildern und um natürlich auch Zeit bei dem einem oder anderen Tankstopps zu sparen, bauen sie kurzerhand Zusatztanks in ihren „Einsatzfahrzeuge“. Das waren damals meist noch die Alltagsfahrzeuge der Starter. So gingen die Kesseltaler mit leicht verbesserten Autos der damals zum Straßenbild gehörenden Typen – wie VW Käfer und Ford Capri – an den Start. Wichtigste Ergänzung neben der bereits erwähnten Erhöhung des Spritvorrates waren sehr leistungsstarke Zusatzscheinwerfer von Bosch für die beiden – mit möglichst hoher Geschwindigkeit – zu durchfahrenden Nächte. Die durchwegs guten Ergebnisse unserer Nachbarn aus dem Kesseltal sind auf den beigefügten Bildern zu ersehen. Aus den Reihen dieser verwegenen Rallyepiloten gingen – wie auch beim Motorclub Neuburg – in den 80ern einige Fahrer hervor, die erfolgreich in die seinerzeit noch aufstrebende neue Offroad-Sparte „Autocross“ wechselten.
Vielen, vielen Dank für euer riesiges Interesse an unserer “kleinen” Brotzeit-Tour.
Mit so einem Ansturm haben wir nicht gerechnet – jetzt müssen wir tatsächlich nach weniger als einer Woche schon eine Warteliste aufmachen.
Falls es heuer mit der Brotzeit-Tour nicht klappen sollte: Nicht traurig sein! Bald kommt ja auch die Tour-de-Neuburg – und bei der haben wir dann auch ein paar mehr Plätze anzubieten.
Unser “Marathonmann” Heinz Scharl hat letzten Freitag über seine zahlreichen und vor allem besonderen Erfahrungen bei der Balkan-Tour 2025 berichtet. Gut 20 interessierte Zuhörer hatten sich hierzu in der Musi-Stub’n des Sporthotels Dünstl eingefunden. Nach der kurzen Begrüßung durch Spartenleiter Thomas Kluitmann stand zuerst eine “a la carte-Stärkung” auf dem Programm. Diese brachte das routinierte Servicepersonal gewohnt zügig an die Frau oder den Mann. Kurz vor dem Beginn des Vortrages wurde ein „Mercedes-Film“ über die legendären Langstreckenrallyes der 70er-Jahre als Einstimmung gezeigt. Danach führte Roland Demnick (2. Vorstand) die Anwesenden in die Thematik „Langstreckenfahrten der Neuzeit“ ein und übergab das Mikrofon an Heinz. Dieser erläuterte zuerst die in der Vorbereitung zu beachtenden Punkte und beantwortete auch schon die ersten Fragen der Zuhörer hierzu. Im Anschluss kommentierte er mit viel Engagement die unzähligen Bilder, die er während der Balkantour „geschossen“ hatte. Einige Bilder vom Vortrag und der Balkantour sind in der Bildergalerie eingestellt. Nach dem Vortrag würdigten alle Anwesenden die riesige Ausdauer und das anscheinend fast unendliche „Sitzfleisch“ unseres „Marathon-Heinz“ – der seit über 50 Jahren auf den heißen Sitzen diverser Rallyefahrzeuge unterwegs ist – mit einem kräftigen Applaus. Den Abschluss dieses besonderen Clubabends bildeten die noch lange andauernden lebhaften Diskussionen unter den begeisterten Zuhörern. Wie dort zu vernehmen war bereiten einige der Gäste bereits ein Fahrzeug mit vier Ringen auf ein solches Abenteuer vor. Sie werden dabei ganz bestimmt auf den sehr großen Erfahrungsschatz von Heinz zugreifen können.
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