Kameramann kommt aus dem Staunen nicht heraus!!!
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der „ADAC-Donau-Rallye“ laufen derzeit die Vorbereitungen für ein besonderes Highlight: ein Rallye-Revival, das die glorreichen Zeiten des Motorsports wieder aufleben lassen soll. Als moderner „Appetitanreger“ entsteht dazu ein kurzer Videoclip, der die Faszination vergangener Rallye-Ära einfängt.
Erstes Material lieferte der langjährige Teilnehmer Michael Schiegl, der aus seinem Archiv beeindruckende Aufnahmen – insbesondere aus dem Hause Audi – beisteuerte. Doch auch andere Hersteller prägten die spektakuläre Rallyeszene der 1980er Jahre. Um diese Vielfalt einzufangen, wurde kurzfristig ein Drehtermin mit Thomas Schönacher vereinbart.
Für die filmische Umsetzung konnte mit Benjamin Bredendiek ein engagierter Nachwuchs-Kameramann gewonnen werden. Der Audi-Fan und neue Motorclub-Mitglied sagte spontan zu – ohne zu ahnen, was ihn erwartete. Bereits beim Betreten der sogenannten „Italo-Garage“ zeigte er sich sichtlich beeindruckt: In unmittelbarer Nähe zum Neuburger Motorsportzentrum der „Vier Ringe“ stehen gleich mehrere italienische Rallye-Ikonen.
Neben einem Alfa Romeo 1750 GTV und einem Lancia Delta HF wartete dort der eigentliche Star des Drehs: eine detailgetreue Replica des legendären Lancia 037 im unverkennbaren Martini-Design. Fasziniert vom Fahrzeug hätte Bredendiek beinahe seinen Auftrag aus den Augen verloren – doch nach kurzer Erinnerung begann schließlich der Dreh.
Nach ersten Aufnahmen in der Garage ging es für den Kameramann auf den Beifahrersitz – und damit direkt ins Geschehen. Für die Außenaufnahmen nahm ihn Thomas Schönacher mit auf eine rasante Fahrt. Zurück am Parkplatz stieg Bredendiek mit einem breiten Grinsen aus dem Fahrzeug und brachte seine Eindrücke auf den Punkt: „Das war einfach nur unglaublich. So muss ein Rallyeauto sein – brutal schnell, extrem präzise und verdammt laut. Man merkt sofort, dass hier jemand am Steuer sitzt, der das Auto wirklich beherrscht.“
Das entstandene Filmmaterial, eine eindrucksvolle Zeitreise in die „wilden 80er“, wird derzeit vom Medienteam gesichtet und aufbereitet. Für Benjamin Bredendiek steht nach diesem Erlebnis jedenfalls fest: Seine Begeisterung für den Rallyesport ist noch einmal deutlich gewachsen.


